Stärken sind besser als Schwächen

Kannst du dich noch an diesen Moment erinnern, als du das letzte Mal als Kind gespielt hast? Leider kann man später nur noch zurückblicken, denn in diesem Moment weiss man natürlich nicht, dass es jetzt vorbei ist mit der Kindheit. Ich sehe diesen Moment noch vor mir. Draussen, mit meiner Freundin Jennifer, im Sandkasten. Und dann…vorbei. Aus. Letzter Tag als Kind. Adieu Kindheit – hallo Jungs und Hautprobleme. Hallo Teenager-Zeit.

Die Teenager-Zeit war für mich mühsam. Ich spreche nicht von der Freizeit im Schwimmbad mit den Jungs, sondern die Zeit in der Schule. Meine Lieblingsfächer waren Sport, Pause, Französisch und Geschichte.
Daraus resultierte die Note 2.5 im Zeugnis meines persönlichen „hassfaches“ Mathematik. Ich hasste Mathe.
Meine Eltern hingegen fanden dieses Fach sehr wertvoll und wichtig für meinen späteren Werdegang. Lange Rede kurzer Sinn, ich musste einmal wöchentlich in die Nachhilfe Mathematik. Für was frage ich mich heute? Hätte ich doch die Zeit besser in meine Stärken wie Sprachen, Geschichte Musik oder Sport investiert. Ich bin der Überzeugung dass dies meinen beruflichen Karriere besser getan hätte, als einmal wöchentlich ein gleichschenkliges Dreieck zu berechnen. Was ich bis heute immer noch nicht kann. Wieso fördern wir die Schwächen der Kinder und konzentrieren uns nicht auf die Stärken? Wäre doch sinnvoller? Auch heute funktioniere ich immer noch gleich, wenn mich etwas interessiert lerne ich es schneller und kann es umgehend anwenden. Wenn mich etwas nicht interessiert, kann ich bis zu zehn mal den gleichen Satz lesen und bin immer noch gleich weit.

Lernt mit euren Stärken umzugehen und konzentriert euch nicht auf eure Schwächen. Denn Schwächen hat jeder, jedoch überwiegen die Stärken immer und diese sollte man ausbauen und lernen richtig einzusetzen.

Fazit: Ein Hoch auf die Smartphones und die integrierten Taschenrechnern.